Krieg der Tollitäten

Romansatire über die Höhen und Tiefen des Vereinskarnevals

Das Vereinsleben, insbesondere bei den Karnevalisten, könnte so schön sein, wenn die Menschen nicht wären.

Willi Schmitz, Präsident des Festkomitees des Gestrather Karnevals, hat in dieser Session alle Hände voll zu tun. Der Kassenwart veruntreut die Kasse, die Unschuld des Tanzmariechens löst sich in Wohlgefallen auf und der Mottowagen des Prinzen wird abgefackelt. Da können Pfarrer Wolkenstein und die Frau des Bürgermeisters mit ihren Reibekuchen nur versuchen, die Wogen zu glätten.

Jetzt im Buchhandel

Krieg der Tollitäten
ISBN 9783937795515
Hardcover 176 Seiten   € 12,95

oder hier direkt portofrei im >Autorenwelt-Shop

Da is et! Herrlisch!

Endlich da!

Der Krieg der Tollitäten erobert den Markt – rechtzeitig zum Sessionsbeginn.

Große Resonanz schon vor Erscheinen

In der kommenden Woche (09.11.2019) erscheint mein Roman >Krieg der Tollitäten< und schon jetzt gibt es Lesetermine.

Ich freue mich auf das Buch und die Lesungen! Hier die aktuellen Termine

Lesungen

Lesung

Kulisse für die „Lesung aus dem Bett“ mit 14 Autoren des Autorenforums Köln

Speakers Lit Corner 2017

Gemeinschaftliche Lyrik-Lesung >Krisenblüten<

>Lesung aus dem Bett< Noch nie war ich mit soviel Frauen und Männern an einem Tag im Bett. Hier mit Gertrude Groningen van der Eb, der Nestoren des Autorenforums Köln

Lesung in der Friedenskirche Leverkusen

Mitwirkende der >Lesung aus dem Bett<

Zeitmaschine

Zeit ist etwas sehr kostbares. Zeit kann man nicht dehnen oder abkürzen. Die Zeit läuft für alle Menschen kontinuierlich, regelmäßig, Sekunden um Sekunde, Minute für Minute, Stunde um Stunde. Das subjektive Gefühl, die Zeit manipulieren zu können drückt sich in Begriffen wie „die Zeit lang werden lassen, Zeit abkürzen, Zeit einholen aus. Wir wissen alle, dass das nicht geht. Trotzdem versuchen wir Zeit zu sparen oder Zeit zu gewinnen. Dazu bräuchten wir eine Zeitmaschine. Und die scheint jetzt erfunden. 

Ein Nachbar überreichte mir kürzlich mit generöser Geste, sein Stolz war nicht zu übersehen, ein kleines Tütchen. „Kräutersalz“, sagte er, „aus eigener Herstellung.“ Ich sah ihn etwas ratlos an, denn ich hatte in unserem Wohnumfeld bisher noch keine Saline gefunden. „Mit unserem neuen Thermomix,“ erklärte er mit verschwörerischer Miene, „in nur 2 Sekunden!“ Er erwartete wohl ein ungläubiges Staunen, doch ich hatte eher einen verständnislosen Gesichtsausdruck. „Eine wahre Wundermaschine, mit der man komplette Mahlzeiten herstellen kann. Meine Frau liebt die Maschine. Wir machen alles damit. Eben auch Kräutersalz in 2 Sekunden.“ Artig bedankte ich mich. 

Abends auf der Vernissage , nachdem die Bilder und die Intellektuellen bewundert, das erste Sektglas geleert, die Platten mit dem Fingerfood lerrgeräumt waren, tauschte man Urlaubspläne und Erlebnisse. „..habe ich für meinen Thermomix eine spezielle Tasche und nehme ihn mit nach Teneriffa…“ hörte ich einen Gesprächsfetzen in meiner Nachbarschaft. Also auch bei der Bildungselite scheint sich diese Wundermaschine immer mehr durchzusetzen. „…Puderzucker, in einer Sekunde…“ hört ich weiter.  „Eine Sekunde!“ wurde mit verbalem Ausrufezeichen wiederholt, was mich an die berühmte Neujahrsrede Steubers erinnert, der in „zehn Minuten“ einen voll besetzten Hauptbahnhof zum Münchner Flughafen schicken wollte. 

Man kann sich jetzt fragen ob man im Urlaub auf Teneriffa unbedingt Puderzucker braucht.  Nur eine Sekunde aufzuwenden ist schon atemberaubend schnell, allerdings dafür die Maschine mitzuschleppen vielleicht nicht besonders effizient.

Für mich ergibt sich ein Rätsel, das dringend wissenschaftlicher Aufarbeitung bedarf:

Warum dauert Kräutersalz doppelt so lange wie Puderzucker?

Die Zeitmaschine gibt es jetzt zu kaufen. Sie ist auch nicht schwer zu finden. Beim nächsten gesellschaftlichen Ereignis treffen Sie jemanden, der sie zur Zeitmaschinenparty einlädt.

© Jo Hagen 2016

Schusterpfanne – Späte Leidenschaft

In letzter Zeit erinnere ich mich immer öfter eines Mittagsgerichtes aus meiner Kinderzeit. Irgendwann damals habe ich es das letzte Mal gegessen. Nie wieder habe ich je davon gehört, nie habe ich ein Rezept gefunden. Noch im vergangenen Jahr war Google völlig ratlos. Doch jetzt erinnere ich mich genau. Ein- bis zweimal im Jahr gab es bei uns Schusterpfanne. Mein Vater brach ob dieses Mittagsereignisses in helle Freude aus, rieb sich die Hände und rief:  »Heute gibt´s Schusterpfanne!« Die Begeisterung der Anderen hielt sich scheinbar in Grenzen, denn mir sind keine ebensolche Begeisterungsrufe anderer Familienmitglieder in Erinnerung. 

Schusterpfanne – das war ein Eintopf, der im Gänsebräter direkt aus dem Backofen auf den Tisch kam. Gerne hätte ich heute meine Großmutter oder meine Mutter noch gefragt, was es mit der Schusterpfanne auf sich hatte. Kartoffeln, Birnen und Rindfleisch, zähes Rindfleisch versteht sich, auf dem ich als Kind verzweifelt herumgekaut habe. „Du bleibst so lange am Tisch sitzen, bis der Teller leer ist.“ hieß da die Ermahnung, insbesondere wenn es Schusterpfanne gab. Zähes, faseriges Rindfleisch, das auch nach langem Aufenthalt im Backofen und saftiger Umgebung von Winterbirnen und Kartoffeln kaum nachgab. Ich kann mich jedenfalls an Tage erinnern, an denen ich, alleine am längst abgeräumten Tisch sitzend, mit meinen kleinen Zähnen versucht habe, das Rindfleisch in schluckbare Dimensionen zu zerkleinern. Doch jeder Versuch scheiterte.  

Sinniert habe ich oft darüber, warum dieses Gericht Schusterpfanne hieß. Mir ist bis heute keine andere Erklärung dafür eingefallen, als die, das arme Schuster in diesem Gericht verzweifelt versucht haben, Schuhsohlen genießbar zu machen, weil sie sich Fleisch nicht leisten konnten. Warum aber dieses Gericht den Siegeszug bis in unsere Familie geschafft hat, in der es, gemäß Ahnenforschung, nie auch nur einen Schuster gegeben hat, ist mir nie klar geworden.

Mit den Jahren habe ich Gerichte kennen gelernt, von denen meine Großmutter nichts ahnte. Als leidenschaftlicher Hobbykoch probiert man dies und jenes aus, nimmt Rezeptvorschläge, aus den beim Friseur und im Wartezimmer liegenden bunten Blättern, auf, und versucht so seine Weltläufigkeit zuhause unter Beweis zu stellen. Darunter befinden sich auch ausgefallenen Rezepte mit Zutatenkombinationen, die zunächst einen Widerspruch darstellen. Doch die eigenwillige  Kombination von Kartoffelstückchen und Birnenviertel… na ja, also die Birnen bringen den Saft, den die Kartoffeln aufnehmen, das Rindfleisch, man könnte ja mal etwas mehr investieren und ein gutes Stück kaufen, das bleibt dann schön saftig. Ich würde es vorher anbraten, wegen der Röstaromen. Vielleicht könnte es auch ein Stück Kassler – natürlich Kassler, das passt doch prima. Noch die Birnen mit ein paar Nelken spicken – Richtig, jetzt erinnere ich mich – Kümmel schwamm auch in der Brühe, also den könnte man ja mahlen, vielleicht dann noch etwas Majoran. Hatte ich schon gesagt, dass natürlich Salz und -der selbstverständlich richtige- Pfeffer reingehören? Und die Sache mit dem Gänsebräter ist keine schlechte Idee, Römertopf ginge auch, vielleicht bei 180 Grad eine dreiviertel Stunde….mmmh. Also, morgen probiere ich es aus, sofern ich die säuerlichen Winterbirnen bekomme…

Und einen, der veränderten Handwerkslandschaft Rechnung tragenden, Namen habe ich auch schon: Mr. Minute´s Lunch.

© Jo Hagen 2008

Heinzelmännchen reloaded

Heinzelmännchen reloaded
Sammlung von satirischen Kurzgeschichten im Taschenbuchformat

Aus dem Inhaltsverzeichnis:
– Heinzelmännchen reloaded
– Sponsorentorte
– Zeitmaschine
– Mein Trauma
– Nouvelle Tresor
– Sonntag am Fluß
– Waffeleisen
– Der Dom ist verkauft
– Wir erwarten Henry
– Bestseller
– Pedro ist tot
– Migrantenwortwechsel
– Rheinische Apokalypse

Jetzt im Buchhandel
ISBN 9783746037967
8,50 €
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Sponsorentorte

1992 Frau Merkel schneidet bei der Eröffnung des Opernhauses in Chemnitz eine Torte an.

1992 Frau Merkel schneidet bei der Eröffnung des Opernhauses in Chemnitz eine Torte an. © Foto: Wuschansky

Oktober 2017: Jo Hagen trifft erneut Frau Merkel – diesmal bei Madame Tussaud

Oktober 2017: Jo Hagen trifft erneut Frau Merkel – diesmal bei Madame Tussaud in London

Das Opernhaus in Chemnitz war nach langem Umbau, mit Baustopp und Neuplanung, weil die Wende neue Möglichkeiten eröffnete, im Dezember 1992 fertig gestellt. Seit 1991 hatten wir an der Kommunikationskampagne gearbeitet. Die Stadt war in Erwartung der ersten Premiere im neuen Haus. Die Stadt und das Land Sachsen waren Stolz auf die neue Oper, die in den alten Außenmauern erstanden war. Die Stadt und das Land hatten ein Symbol des Neuanfangs. 

Die Plakate für den Parsifal waren geklebt, die eintausend Festgäste waren geladen, die Journalisten aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland hatten sich angemeldet. Da kam mir eine Idee: Neben dem kalten Büffet zur Eröffnungsfeier würde sich noch eine mehrstöckige repräsentative Torte, vielleicht obenauf mit einem kleinen Opernhaus, sehr gut machen. Im Kontext der gesamten Maßnahmen ein kleines, aber liebenswertes Detail. 

Spontan griff ich zum Telefon und fragte beim Meister der Konditoreninnung an. Meine Idee fand die nötige Gegenliebe und ein persönliches Gespräch wurde vereinbart. Meine Erwartungen wurden in dem Gespräch noch weit übererfüllt, denn der Konditorenmeister war bereit, die Torte noch größer und schöner, mit noch mehr Stockwerken und einem Opernhaus in respektvoller Größe aus Marzipan anzufertigen.

Meine bange Frage, was das kosten würde, beantwortete er damit, dass er das als Übungsaufgabe für seine Lehrlinge sehe und die Torte als Sponsoring verstehe… ein Stein fiel mir vom Herzen, … aber er wolle ein Foto mit sich und einer Persönlichkeit, die diese Torte offiziell anschneidet. 

Ich versprach ihm, ich wolle mich darum kümmern, die Zeit für schriftliche Anfragen aber zu weit fortgeschritten sei, ich darum am Eröffnungsabend eine entsprechende Person finden müsse. Wir waren handelseinig.

Am Eröffnungsabend zeigte Sachsen, was es an neuem Glanz und Gloria zu bieten hatte. Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Kultur gaben sich ein Stelldichein. Damen mit edlen Roben und glitzernd bis gleissendem Schmuck, die Friseure hatten Überstunden geschoben. Die Herren standen in ihren dunklen Anzügen etwas gerader, als sonst und zogen die Bäuche ein. Der Chemnitzer Oberbürgermeister hatte einen neuen Smoking in sächsischem Grün bekommen, auf dem die Amtskette besonders gut zur Geltung kam. 

Und dann kam seine Majestät König Kurt, der sächsische Ministerpräsident Biedenkopf. Blitzlichter flammten auf, alle Augen richteten sich auf ihn und seine Frau, die Mitregentin. Ich ging auf Biedenkopf zu und begrüßte ihn. Dann bat ich ihn und seine Frau – bei Biedenkopf musste man immer seine Frau mit ins Boot holen, sonst lief gar nichts- nach der Parsifal-Premiere unsere Torte, die bereits in der oberen Etage des Vestibüls stand, anzuschneiden. Biedenkopf lehnte ab, er sei etwas indisponiert und fahre, wenn der Vorhang gefallen wäre, gleich heim. Dann ging er weiter, drehte sich aber auf den untersten Stufen der großen Freitreppe nochmals um und mit einer geringschätzigen, wegwerfenden Handbewegung sagte er zu mir „Kann Frau Merkel machen!“

Frau Merkel, als Referentin im Bundeskanzleramt, unscheinbar und für mich damals eine unbefriedigende Notlösung, machte es! 

In einer Konditorei in Chemnitz hängt ein Foto mit einem Zeitungsausschnitt, auf dem der Inhaber mit der heute amtierenden Bundeskanzlerin beim Anschneiden einer Torte im Dezember 1992 zu sehen ist. Sponsoring zahlt sich eben irgendwann aus!

© Jo Hagen 2009

Diese Geschichte wurde am 26.12.2010 in der Sendung >Spielart< des WDR, gesprochen durch Lutz Göhnermeier, ausgestrahlt. Ich danke dem WDR-Sprecherensemble für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung

Hier reinhören:

Roboter im Altenheim

Im Aufenthaltsraum des Altenheims sitzen die demente Frau Berger mit dem stets streitlustigen Herrn Koslowski. Hier wurde gestern ein kleiner weißer Roboter getestet, der die Menschen unterhalten und zum Mitmachen animieren sollte.

„Wo ist denn dieser nette Herr mit den weißen Haaren, von gestern?“, fragte versonnen Frau Berger.

„Das war ein Roboter, den setzen sie jetzt ein, damit sie noch mehr Personal einsparen können“, antwortet grantig Herr Koslowski, der sich immer durch zynische Bemerkungen auszeichnet.

„Blass war er, sah etwas krank aus. Aber man konnte sich nett mit ihm unterhalten.“

„Plastik, weisses Plastik von oben bis unten. Sah aus wie ein rundgelutschter Kühlschrank auf Rädern“, geiferte Herr Koslowski mit wegwerfender Handbewegung.

„Er hat schöne Geschichten erzählt …“, wispert verträumt Frau Berger.

„Ja, Märchen, als ob wir noch im Kindergarten wären. Wenn das hier die neue Betreuung ist …! Am Brunnen vor dem Tore singen. Ha! Vor dem Tore! Als ob die uns hier nochmal lebend rauslassen, aus unserem Ficas-Benjamini-Biotop. Ich war Programmierer bei IBM. Und jetzt muss ich mir von diesem dilletantisch programmierten Plastikzwerg Banalitäten anhören! Damals bei IBM ging die Post ab! Habe gut verdient, fuhr Porsche, hatte Weiber. Jetzt sitze ich in diesem verdammten Rollstuhl“, dabei schlug mit geballten Fäusten auf die Armlehnen.

Frau Berger, an der die grantigen Worte von Herrn Koslowski ungehört vorüberziehen, spricht verträumt vor sich hin: „Vielleicht kommt er ja heute wieder, er wusste alles und war so nett.“

„Der wusste nichts, reine Schau. Als Sie ihm über den Kopf gestreichelt haben, hat er gesagt, sie seien 35 Jahre alt und etwas traurig.“ Wieder ballt er die Fäuste und ahmt die silbenhaft abgehackte Stimme des Roboters nach: „Soll-ich-Ihn-en-was-vor-sing-en-oder-sing-en-wir-zu-samm-men-Hoch-auf-dem-gel-ben-Wa-gen?“

„Er hatte so traurige Augen …“, in Gedanken verloren sieht Frau Berger zur Tür.

„Kameras,“ schreit Herr Koslowski jetzt schrill, „Kameras, weil die alles aufzeichnen! Damit sie wissen, wo sie Personal einsparen können. Demnächst wechselt uns dieses Monstrum noch die Windeln. Nee, da lass ich keinen ran, außer Schwester Natascha. Wo ist die heute eigentlich? Oder haben sie die schon eingespart?“

„Er hat gesungen und gesagt, wir können uns ein Lied wünschen.“, träumt Frau Berger weiter.

„Ja, dann seien Sie mal vorsichtig, wenn der beim nächsten Mal schwarz ist und eine Sense über die Schulter trägt. >Der Mai ist gekommen< brauchen Sie dann nicht mehr wünschen. >Highway to hell< ist da eher angesagt.“ Ärgerlich greift Herr Koslowski in die Räder seines Rollstuhls und rollt aus dem Gemeinschaftsraum.

„Blass war er, sah krank aus, aber nett“, haucht Frau Berger.

Wer, wenn nicht wir?

Lasst uns gedenken

der Mauern, die trennen,

der Toten, die keine Rettung kennen.

Wer, wenn nicht wir?

 

Lasst uns gedenken,

des Unrechts wider Menschen,

Verleumdung, Schändung, Entehrung

Entrechtung, Entbehrung

Wer, wenn nicht wir?

Lasst uns gedenken,

der Kriege, Vertreibung

Mord und Verlust,

Wer, wenn nicht wir?

 

Lasst und kämpfen,

für eine Welt ohne Grenzen,

für Mauern, die fallen,

Hunger zu stillen,

für freien Willen.

Wer, wenn nicht wir?

 

Aus dem Tempel hinaus,

die selbstgefälligen Ignoranten,

Schacherer mit Rechten, Brandstifter, Rattenfänger. 

Lasst Euch nicht blenden, 

Solange Menschen verenden.

Wir müssen es wissen!

Wer, wenn nicht wir?

© Jo Hagen 2016

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